Kinn- und Wangenkorrektur


 

Diagnose und Indikation


Ist das Kinn zu schwach ausgeprägt oder zu prägnant, fliehend oder hervorstehend, empfinden Patienten das eigene Profil oftmals als disharmonisch. Ursache eines zum Rest des Gesichts unproportional erscheinenden Kinns kann eine Wachstumsstörung sein.

Bei diesen Fehlstellungen verlagert der Ästhetisch-Plastische Chirurg das Kinn mit Hilfe einer Kinnplastik in die gewünschte Richtung und schafft so ein individuelles, harmonisches Gesichtsbild. Da Kinn und Nase optisch aufeinander wirken, kann ein korrigiertes Kinn dazu führen, dass z.B. eine vorher zu groß wirkende Nase kleiner erscheint. Manchmal ersparen sich die Patienten auf diesem Wege eine zweite Operation. In vielen Fällen geht die Kinnmodellierung jedoch auch einher mit der Nasenkorrektur. Oft erscheint das Kinn auch unproportional, da sich darunter unschöne Fettpolster zeigen. Solch ein Doppelkinn entfernt der Chirurg mit einer Liposuktion (dazu: Fettabsaugung). Falls die Patienten an einer Kinnfehlstellung mit gesundheitlichen Auswirkungen wie Bissschwierigkeiten leiden, handelt es sich allerdings um keinen rein plastisch-chirurgischen, sondern um einen kieferorthopädisch-chirurgischen Eingriff, weshalb Sie sich zunächst an einen Kieferchirurg wenden sollten.

Wangenmodellierungen bieten ebenfalls eine Möglichkeit, harmonischere und ausdrucksvollere Gesichtszüge zu schaffen. Durch Unterspritzen der Wangen oder Einsetzen von Implantaten wird der Eindruck höher stehender Wangenknochen erreicht.

Für die optische Verbesserung des Gesamteindrucks empfiehlt sich zunächst zusammen mit dem behandelnden Ästhetisch-Plastischen Chirurgen eine Analyse geeigneter Veränderungen (dazu: OP-Methoden). In der Regel dürfen diese Eingriffe erst im Erwachsenenalter vorgenommen werden, da dann das Kiefer- bzw. Wangenknochenwachstum abgeschlossen ist.