Kinn- und Wangenkorrektur


 

Erholungsphase und Nachbehandlung


In der Regel dürfen die Patienten die Klinik nach Abklingen der Narkose verlassen, sollten aber nicht selbst Auto fahren und dementsprechend im Vorfeld für eine Begleitperson sorgen (dazu: Vor der OP).

Im Anschluss einer Kinn- oder Wangenkorrektur tragen die Patienten einen stützenden Verband, auch wenn die Schnitte im Mundinneren erfolgt sind. Vor allem in den ersten Tagen nach der Operation sollten sich die Patienten schonen, wozu auch gehört, auf den Genuss von Alkohol und Nikotin zu verzichten.

Nach einigen Tagen entfernt der Chirurg im Falle eines Hautschnitts von außen die Fäden. Fäden, mit denen der Operateur in der Mundhöhle vernäht, bestehen hingegen aus einem sich selbst auflösenden Material. Symptome wie Schwellungen, blaue Flecken und Rötungen sollten nach einigen Tagen abklingen und nach zwei Wochen nicht mehr zu sehen sein. Bei einer Wangenunterspritzung gehen die Schwellungen nach 2 Tagen zurück, da es sich um einen komplikationsarmen Eingriff handelt. Schmerzen und eventuell Sprach- und Essschwierigkeiten treten nur in den ersten Tagen nach dem Eingriff auf. Meist spüren die Patienten ein für ein paar Tage anhaltendes leichtes Taubheitsgefühl in den Wangen und der Ober- oder Unterlippe (dazu: Mögliche Komplikationen). Mittels Kühlung können die Patienten den auftretenden Symptomen deutliche Abhilfe schaffen. Wie vor der Operation ist auch danach eine ausgezeichnete Mundhygiene unerlässlich, um eine Infektion zu verhindern. Aus diesem Grund sollten Patienten nach jeder Mahlzeit den Mund mit einer speziellen Lösung ausspülen. Weiterhin ist Vorsicht geboten beim Zähneputzen und der Gesichtswäsche. Eventuell verordnet der Chirurg ein Antibiotikum, welches unbedingt einzunehmen ist.

Normalerweise ist es nach spätestens vierzehn Tagen möglich, den Alltag wieder aufzunehmen. Direkte UV-Bestrahlung und sportliche Betätigung sollten vorerst jedoch vermieden werden. Titanschrauben oder -platten, die dem Fixieren der Plastik dienen, entfernt der Chirurg auf Wunsch nach einem halben oder einem Jahr, sie können aber auch im Körper verbleiben.