Kinn- und Wangenkorrektur


 

OP-Methoden


Über Schnitte im Mundinneren oder unterhalb des Kinns gelangt der Chirurg an den Kiefer- oder Wangenknochen, um anschließend entsprechende Änderungen an ihm vorzunehmen. In der Regel bleiben deshalb nach der Operation keine sichtbaren Narben zurück (dazu: Erholungsphase und Nachbehandlung). Im Folgenden stellen wir die unterschiedlichen Methoden einer Kinn- und Wangenplastik vor.

Kinnvergrößerung (Kinnaugmentation)

Liegt das Kinn optisch zurück, handelt es sich um ein so genanntes „fliehendes“ Kinn. Dieses zieht der Ästhetisch-Plastische Chirurg hervor, indem er Implantate einsetzt, welche entweder aus Silikon oder aus körpereigenem Material des Patienten wie Knochen- oder Knorpelteilen bestehen. Durch Einsatz eines Metallstegs oder eines Schwammknochens im Kiefer kann der Kieferknochen nach vorne verschoben werden. Danach wird das Implantat oder die erreichte Knochenstellung mit Titanschrauben oder -platten fixiert.

Kinnverkleinerung

Im Falle eines zu stark hervorstehenden Kinns entfernt der Chirurg entweder einen Teil des Kieferknochens oder aber er verlagert ihn zurück. Anschließend wird der Knochen neu geformt und fixiert.

Wangenvergrößerung

Um den Eindruck höherer Wangenknochen zu schaffen, legt der Chirurg Implantate, z.B. aus Silikon, von innen auf die Wangenknochen. Hierbei handelt es sich um eine dauerhafte Lösung, denn die Implantate verbleiben im Körper. Als zweite Möglichkeit bietet sich eine Unterspritzung der Wangen an. Im Rahmen dieser Methode wird Hyaluronsäure, Hydroxylapatit oder körpereigenes Fett unter die Haut gebracht. Der Erfolg einer Wangenvergrößerung durch Unterspritzen ist zeitlich begrenzt: Hyaluronsäure verbleibt bis zu sechs Monaten, Hydroxylapatit bis zu zwei Jahren im Körper. Körpereigenes Fett hat die Möglichkeit, ganz oder teilweise einzuwachsen und dauerhaft zu verbleiben. Es kann aber auch vollständig nach 6 Monaten wieder abgebaut sein.