Kinn- und Wangenkorrektur
Vor der OP
Im Vorfeld einer Kinn- oder Wangenplastik findet ein intensives Beratungsgespräch statt, welches dazu dient, detailliert die Vorstellungen der Patienten mit den möglichen Behandlungsmethoden abzugleichen. Mit Hilfe einer Gesichtsanalyse und meist unter Einbeziehung von Röntgenbildern ermisst der behandelnde Ästhetisch-Plastische Chirurg individuell die Methode, durch welche ein optimales Ergebnis für die Patienten erfolgt (dazu: OP-Methoden). Er klärt über Risiken des Eingriffs auf, erläutert die notwendige Narkoseform und beantwortet ausführlich alle Fragen, die sich den Patienten stellen (dazu: Mögliche Komplikationen).
Falls sich die Patienten für eine Plastik mit körpereigenem Material entscheiden, werden ihnen vor der eigentlichen Operation Knorpel- oder Knochenteile aus Nase, Ohr oder Beckenknochen entnommen beziehungsweise für eine Wangenunterspritzung Fett an geeigneten Stellen abgesaugt.
Bei einer solchen Korrektur ist es wie bei allen chirurgischen Eingriffen unbedingt ratsam, zwei Wochen vor dem Eingriff auf Blutgerinnungshemmer wie Schlafmittel und Acetylsalicylsäure zu verzichten. Alkohol und insbesondere Zigaretten sollten die Patienten ebenfalls entsagen, da Nikotin den Wundheilungsprozess verlangsamt. Mund und Zähne müssen frei von Infektionen sein, im Zweifel konsultieren die Patienten vor der Operation einen Zahnarzt. Außerdem wird einen Monat vor dem Eingriff ein Allergietest durchgeführt, um Allergien gegen die Implantate oder die Füllflüssigkeit, wie z.B. Kollagen, festzustellen.
