Ohrenkorrektur


 

Diagnose und Indikation


Viele Menschen leiden erblich bedingt unter abstehenden oder asymmetrischen Ohren. Auch als zu groß empfundene Ohren oder solche von unterschiedlicher Größe können für Erwachsene und Kinder ein Problem darstellen. Die so genannten Segelohren (Otapostasis), unter denen jeder 20. Europäer leidet, sind die Folge einer angeborenen Ohrknorpelverformung oder einer asymmetrischen Entwicklung von Knorpelelementen. Von abstehenden Ohren sprechen Ärzte, wenn der Winkel zwischen Hinterkopf und Ohrmuschel mehr als 30 Grad beträgt.

Das Hörvermögen wird von dieser Fehlbildung nicht beeinträchtigt. Jedoch sind die psychischen Folgen, gerade bei Kindern, oft erheblich: Minderwertigkeitsgefühle, Scham, Angst vor Spott und im schlimmsten Fall schwere Persönlichkeitsstörungen können die Auswirkungen sein. Auch Erwachsene mit abstehenden Ohren werden zunehmend vorstellig und wünschen eine operative Korrektur. Ästhetisch-Plastische Chirurgen können durch eine Neuformung und Fixierung des Ohrknorpels die Ohren symmetrisch angelegen oder eine Verkleinerung der Ohren vornehmen. Da das Wachstum des äußeren Ohres ungefähr mit dem fünften Lebensjahr zu 90 Prozent beendet ist, kann ab diesem Zeitpunkt bereits operiert werden. Wachstumsstörungen sind nach operativen Neuformungen kaum noch zu erwarten. Allgemein sollten Eltern darauf achten, Kinder bereits vor der Einschulung operieren zu lassen. So bleiben den Kindern belastende Hänseleien erspart. Natürlich können sich Patienten in jedem Alter für eine Korrektur an ihren Ästhetisch-Plastischen Chirurgen wenden.