Ohrenkorrektur


 

Erholungsphase und Nachbehandlung


Nach der Ohrenkorrektur wird über Pflastern ein gut sitzender Kopfverband für eine Woche angelegt. Dieser wird am Tag nach der Operation vom Operateur kontrolliert und gegebenenfalls gewechselt, ebenso werden die Ohren nachkontrolliert. Kinder sollten in der ersten Woche nach der OP vom Kindergarten und der Schule fernbleiben, damit sie sich nicht beim Spielen und Toben verletzen und kein Schmutz unter den Verband gerät. Nach etwa einer Woche, beim Ziehen der Fäden, tauscht der behandelnde Arzt den Wundverband gegen einen elastischen Verband aus. Auch für Kinder ist das Ziehen der Fäden in der Regel schmerzfrei. Anschließend ist das vorsichtige Waschen des Kopfes wieder erlaubt. Kinder wie Erwachsene müssen in den ersten ein bis zwei Wochen nach der OP unbedingt auf Sport, Sauna und das Tragen von Brillen (bedingt) oder Helmen verzichten. Bis zu zwei Monate nach dem Eingriff sind die Ohren etwas empfindlicher als üblich und sollten vor Kälte und Stößen geschützt werden. Auch nachts sollte für etwa vier Wochen ein Stirnband getragen werden. Wichtig ist, dass die Ohren trotz perfekter Operation geringfügig zurückfedern können. Dies hängt mit der Elastizität des Knorpels und den Vorgängen bei der Wundheilung zusammen. Im Wissen um diesen Umstand, legt der Ästhetisch-Plastische Chirurg die Ohren primär etwas straffer an. Die operative Korrektur der Ohrenfehlstellung hält ein Leben lang an. Jedoch kann sich die Form der Ohren aufgrund der besonderen Knorpelstruktur mit zunehmendem Alter verändern.