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Ästhetische Chirurgie morgen

35. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie

Berlin, 8. November 2007: Mit mittlerweile 35 Jahren Facherfahrung stellt der älteste deutsche Verband auf dem Gebiet der so genannten Schönheitschirurgie Prognosen für die Zukunft des Fachbereichs in Deutschland auf. Am Freitag, den 30. November erwartet die Deutsche Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie (DGÄPC) interessierte Journalisten zu ihrer Jahrespressekonferenz.

Ab 11.00 Uhr beantworten die Experten der DGÄPC im Hamburger Hyatt Hotel alle fachbezogenen Fragen und erläutern unter anderem folgende Prognosen:

Internet verändert das Verhältnis zwischen Arzt und Patient

Seitdem das Internet zunehmend zum Alltag gehört, kommen Patienten mit mehr Vorinformationen und teilweise falschen Erwartungen ins Beratungsgespräch eines Ästhetisch-Plastischen Chirurgen. Außerdem bietet das so genannte „Web 2.0“ die Möglichkeit, sich in Chats und Foren über Behandlungen und behandelnde Chirurgen auszutauschen. DGÄPC-Präsident Dr. Joachim Graf von Finckenstein stellt Chancen und Risiken des Internets für das Arzt-Patienten-Verhältnis heraus und berichtet von einzelnen Fällen aus seiner Praxis.

Mehr Frauen in der Ästhetisch-Plastischen Chirurgie

Wie in allen chirurgischen Disziplinen sind Ärztinnen auch in der Plastischen Chirurgie stark unterrepräsentiert. „Die Zahl der Ästhetisch-Plastischen Chirurginnen wird in Zukunft merklich ansteigen“, prognostiziert DGÄPC-Vorstandsmitglied Dr. Regina Maria Wagner. Zunehmend werde erkannt, dass Frauen bestimmte Soft Skills mitbringen, die gerade im sensiblen Feld der Schönheitschirurgie gefragt seien. Zudem ließen sich Frauen – nach wie vor Hauptklientel der Ästhetisch-Plastischen Chirurgie – meist lieber von Frauen behandeln, so Wagner.

Zunehmende Regulierung durch die Politik

Schönheitsoperationen haftet in Deutschland ein meist unbegründetes Negativimage an – genährt durch polarisierende Medienberichte. Die Politik nutzt dies, um mit die ästhetische Chirurgie betreffenden Gesetzesvorstößen bei der Wählerschaft zu punkten. „Einige Gesetzesentwürfe haben keine Grundlage und insofern auch keinen Einfluss auf die gängige Praxis. Sie sind schlicht unnütz“, urteilt Dr. Joachim Graf von Finckenstein. Andere neuere Normen hält der DGÄPC-Präsident durchaus für sinnvoll. Er zeigt sich überzeugt, dass die Plastische Chirurgie in nächster Zukunft mit weiteren regulativen Eingriffen rechnen muss.

Verbesserte OP-Techniken durch internationale Vernetzung

Mit der zunehmenden Globalisierung verbessern sich die Bedingungen für internationalen Austausch. „Die Möglichkeit der Vernetzung bedeutet insbesondere in der Medizin gleichzeitig deren Notwendigkeit“, meint DGÄPC-Vorstandsmitglied Dr. Regina Maria Wagner. Erst im September gründete sich die European Association of Society Aesthetic Plastic Surgery (EASAPS), welche den Erfahrungsaustausch innerhalb Europas verbessern möchte. Deutsches Mitglied: die DGÄPC. „Durch Wissensnetzwerke können wir Techniken schneller optimieren und so die besten Operationsergebnisse für unsere Patienten erreichen“, so Wagner. Auf der Pressekonferenz stellen die DGÄPC-Fachärzte neue, schonende Operationsmethoden vor.

Pressekontakt:

Bianca Sablowsky
DGÄPC Pressestelle
030 / 88 71 02 - 27
bianca.sablowsky@dgaepc.de