zurück zur Liste der Presseinformationen

Beautytrends in der Ästhetisch-Plastischen Chirurgie

Hightech-Medizin ermöglicht immer sanftere Eingriffe

Berlin, 23. Juli: Mit neuen Trends und Innovationen zählt der Beauty&Healthcare- Markt zu den Wachstumsbranchen der Zukunft. Methoden entwickeln sich rasant wei-ter. In der Ästhetisch-Plastischen Chirurgie zeichnet sich, neben den klassischen ope-rativen Eingriffen an Nase, Brust und Körperkontur, ein deutlicher Trend zu minimal- und non-invasiven Eingriffen ab. Bei ihren Mitgliedern nachgefragt, stellt die Deutsche Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie (DGÄPC) die drei wichtigsten Trends und Entwicklungen des Jahres vor.

Drei Beautytrends 2009:

Facelifting ohne Skalpell: Gesichtsverjüngung durch Volumenverteilung
Auf den großen internationalen Fachkongressen des Jahres zeichnete sich ein Trend be-sonders ab: Die minimal-invasive Gesichtsverjüngung mittels Volumenumbau. Bei der Me-thode setzen Fachärzte Füllsubstanzen wie Eigenfett oder Hyaluronsäure großflächig im Gesicht, vornehmlich im Wangen- und Kieferbereich, ein und polstern altersbedingte Gewe-bedellen auf. DGÄPC-Mitglied Dr. med. Hans-Henning Spitalny, Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie: „Die moderne Chirurgie hat gelernt, dass sich Altersprozesse im Ge-sicht nicht nur durch schlaffe Haut und Falten abzeichnen, sondern durch eine Veränderung des Volumens im Mittelgesicht. Form und Festigkeit ändern sich, das obere Wangenfett sinkt nach unten. Durch eine sanfte Repositionierung der tiefen Strukturen in eine harmonische Form gibt der Operateur dem Gesicht sein ursprüngliches, jugendliches Aussehen zurück.“

Mehr Fülle ohne Implantate: Körperformung mit Eigenfett
Verfahren zur Entnahme und Extrahierung von körpereigenem Fett haben in den letzen Jah-ren rapide Entwicklungen erfahren. Fachärzte verfügen heute über schonende und technisch ausgereifte Methoden, so dass Eigenfett als Füllsubstanz weiter an Bedeutung gewinnt. Ei-genfett kommt im Bereich der Faltenbehandlung, Gesichtsmodellierung als auch zur Körper-formung größerer Areale wie Brust oder Po zum Einsatz. 2009 war die Brustvergrößerung mit körpereigenen Fettzellen ein viel diskutiertes Thema. Körpereigene Fettzellen können zur Modellierung als auch zur Vergrößerung eingesetzt werden. Mit einem Wasserstrahlverfahren löst der Chirurg die Zellen aus dem Fettgewebe heraus und pflanzt sie in kleineren Mengen wieder ein. Dr. med. Joachim Graf von Finckenstein, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie: „Es wird deutlich, dass Hightech-Medizin immer sanftere und schonende Eingriffe ermöglicht. Im Bereich der Eigenfettverpflanzung sind wir weltweit allerdings noch nicht so weit, ein großes Silikonkissen zu ersetzen.“

Faltenbehandlung ohne Filler: Hautverjüngung mit Radiage
Schonende nicht-invasive Methoden bekommen in der Ästhetisch-Plastischen Chirurgie zu-nehmend Priorität. Während die Nachfrage nach operativen, invasiven Eingriffen in den Pra-xen der DGÄPC-Mitglieder konstant bleibt oder stagniert, befinden sich sanfte Methoden im Aufwärtstrend. Radiage etwa hat sich bei der non-invasiven Faltenbehandlung bewährt. Ra-diowellen erhitzen das Bindegewebe unter der Haut, regen das Kollagen an und straffen die Haut von innen, ohne die Hautoberfläche zu beschädigen. Dr. med. Regina Wagner, Vor-standsmitglied der DGÄPC: „Die rasche Entwicklung neuer Geräte und Verfahren im non-invasiven Bereich macht die Ästhetische Chirurgie auch für Patienten interessant, die sich vorher nicht für einen Eingriff interessierten. Sanfte Maßnahmen wie Radiage sind im Trend und werden verstärkt nachgefragt. Aber auch klassische operative Eingriffe bleiben.“

Pressekontakt:

Bianca Sablowsky
DGÄPC Pressestelle
030 / 88 71 02 - 27
bianca.sablowsky@dgaepc.de