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Hautstraffung mit dem schonenden Thermage-Verfahren - Nicht-invasive Schönheitseingriffe immer populärer
Berlin, 09. Mai 2006: Verstärkt fragen Patienten zur Optimierung körperlicher Ästhetik nicht-invasive Methoden nach. Dies stellt die Deutsche Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie (DGÄPC) fest. An Popularität gewinnt dabei das aus den USA eingeführte Thermage-Verfahren, eine auf Radiowellen basierende Technologie, die ganz ohne Skalpell oder Spritze die Straffung der Haut ermöglicht. DGÄPC-Vorstandsmitglied Dr. Hans-Detlef Axmann aus Hannover gehört zu den ersten, die das Verfahren in Deutschland anwenden.
„Nicht- oder minimal-invasive Methoden zur Hautstraffung wie Laserbehandlungen, Endermologie oder Thermage erfahren derzeit einen Aufwärtstrend“, stellt DGÄPC-Präsident Dr. Rolf Kleinen fest. „Obwohl diese schonenden Verfahren ohne Chirurgie auskommen und meist sehr gut verträglich sind, sollten Patienten auf die Wahl eines geeigneten Experten achten und die Professionalität des Arztes genau prüfen.“
Bei der Thermage-Behandlung arbeitet der Arzt mit einem Gerät, das bei Berührung mit der Haut Radiofrequenzenergie abgibt. Während ein Laser lediglich die oberen Hautschichten erreicht, dringen Hochfrequenzradiowellen in eine Tiefe von fünf Millimetern und erwärmen dort die für die Spannkraft zuständigen und mit zunehmendem Alter erschlafften Kollagenfasern. Durch die Erhitzung der tieferen Gewebeschichten zieht sich das Kollagen zusammen, die behandelten Hautareale straffen sich. Gleichzeitig kühlt das Gerät die oberen Hautschichten, die von der Behandlung unberührt bleiben. Trotz des sofort sichtbaren Verjüngungseffekts liegt der besondere Erfolg des Thermage-Verfahrens in seiner langfristigen Wirkung: Im Laufe von etwa sechs Monaten nach der Behandlung bilden die durch die Wärme angeregten tiefer liegenden Gewebeschichten neues Kollagen – die Haut strafft sich weiter und langanhaltender.
„Ich bezeichne Thermage weniger als ein Verfahren zur Faltenbehandlung, sondern spreche dabei lieber von Hauterfrischung“, so DGÄPC-Vorstandsmitglied Dr. Hans-Detlef Axmann. „Nur kleine Fältchen verschwinden mitunter vollständig. Tiefere Falten schwächt die Thermage-Behandlung lediglich ab.“ Im Gegensatz zur herkömmlichen Faltenbehandlung, der Botoxinjektion oder Unterspritzung mit gelförmigen Präparaten, bleibt mit Thermage aber die natürliche Mimik vollständig erhalten. Im behandelten Areal bekommt die Gesichtshaut ihre alte Spannkraft, wirkt jünger und frischer.
Axmann schätzt die Zufriedenheitsrate von Thermage-Patienten sehr hoch: „In der Hand des erfahrenen Ästhetisch-Plastischen Chirurgen treten praktisch keine Nebenwirkungen auf.“ Weniger als ein Prozent der Patienten beklagt leichte Schwellungen, Rötungen oder Bläschen nach der Behandlung, die innerhalb kurzer Zeit wieder verschwinden. Nachteil des Thermage-Verfahrens: „Im Gegensatz zu einem chirurgischen Eingriff lässt sich das kosmetische Endergebnis nicht verbindlich festlegen“, so Axmann. „Von Patient zu Patient kann es unterschiedlich stark ausfallen.“
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Pressekontakt:
Bianca SablowskyDGÄPC Pressestelle
030 / 88 71 02 - 27
bianca.sablowsky@dgaepc.de
