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Kleine Eingriffe ganz groß
Ästhetische Chirurgie morgen
Hamburg, 30. November 2007: In der so genannten Schönheitschirurgie entwickelt sich ein Trend zur Natürlichkeit. Schonende Methoden, die kleinere Verjüngungseffekte mit sich bringen, bekommen zunehmend Priorität. Die Deutsche Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie (DGÄPC) stellt neue Techniken vor, hervorgegangen aus bewährten invasiveren Eingriffen.
Jede Schönheitsoperation stellt einen Eingriff in den menschlichen Körper und damit ein Risiko dar. Reger Erfahrungsaustausch unter Plastischen Chirurgen auch über nationale und kontinentale Grenzen hinweg ermöglicht eine ständige Optimierung der Techniken mit gleichzeitiger Minimierung des Operationsrisikos. Plastische Chirurgen wandeln bewährte Techniken ab und verfeinern sie – so entstehen aus massiven Operationsmethoden minimal- invasive Techniken. Sie kommen dem Trend schonender Eingriffe mit natürlichem, weniger auffälligem Ergebnis entgegen.
Fettreduktion ohne Absaugung
Bei der Laserlipolyse löst DGÄPC-Vorstandsmitglied Dr. Regina Maria Wagner Fettgewebe mit einem präzise arbeitenden Laserstrahl auf. Dazu bringt die Plastisch-Ästhetische Chirurgin sehr feine, etwa einen Millimeter dünne Lasersonden gezielt in das Gewebe ein. Auf natürlichem Weg resorbiert der Körper die vergleichsweise kleinen Mengen an gelösten Fettzellen. „So werden Areale wie beispielsweise das Kinn oder die Unterarme konturiert, die als eher ungeeignet für die Fettabsaugung gelten“, erklärt Dr. Wagner. „Auch größere Mengen Fett kann der Laser lösen. Allerdings kann der Körper das Fett ab einer bestimmten Menge nicht mehr selbstständig abbauen, sodass eine Absaugung mit den entsprechend dickeren Kanülen dann doch notwenig wird.“
Brustverkleinerung mit kleinsten Narben
Dr. Joachim Graf von Finckenstein bietet die Brustverkleinerung über einen Zugang in der Achsel an. „Man könnte hier auch von einer Straffung sprechen, eine massive Verkleinerung ist so nicht möglich“, schränkt der DGÄPC-Präsident ein. „Die weibliche Brust wird wieder nach oben versetzt und wirkt runder.“ Während die herkömmliche Brustverkleinerung Narben an Brust oder Brustwarze mit sich bringt, versteckt von Finckenstein die kleinen Narben bei dieser Methode in den Achselhöhlen.
Gewebeschonende Halsstraffung
Halsstraffungen gehen gewöhnlich mit einer großflächigen Ablösung der Haut von den darunter liegenden Muskel- und Gewebestrukturen einher. Auf die Methode, welche Dr. Regina Maria Wagner anwendet, trifft dies nicht zu: Sie beseitigt den „Truthahnhals“ unter örtlicher Betäubung durch Entfernen eines spindelförmigen Areals der Halshaut. Diese schon in den 1970er Jahren mit wenig zufrieden stellenden optischen Ergebnissen entwickelte Technik konnten Plastische Chirurgen jetzt wesentlich verbessern. Wagner: „Die feinen, mit einer besonderen Technik vernähten Schnitte liegen in den quer verlaufenden Halsfalten und sind bereits nach sechs Wochen nur noch schwer zu erkennen.“
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Pressekontakt:
Bianca SablowskyDGÄPC Pressestelle
030 / 88 71 02 - 27
bianca.sablowsky@dgaepc.de
