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Nach dem Babyglück zurück zur Traumfigur - Viele Frauen sehen Ästhetische Eingriffe nach Schwangerschaft als Rekonstruktion
Berlin, 30. März 2006: Bei der Entscheidung für oder gegen Nachwuchs spielt auch die Angst vor körperlichen Folgen der Schwangerschaft eine Rolle. Gerade Frauen, die immer zufrieden mit ihrer Figur waren, fürchten bleibende Resultate wie erschlafftes Bindegewebe an Bauch und Busen, dauerhafte Gewichtszunahme oder Schwanger-schaftsstreifen. Immer mehr Mütter informieren sich deshalb über chirurgische Korrekturen von schwangerschaftsbedingten Problemzonen. Nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie (DGÄPC) kommt es bei diesen postpartalen Eingriffen besonders auf ein natürliches Ergebnis an. Zudem gilt: Die Familienplanung sollte bereits abgeschlossen sein.
“Sehr häufig kommen Frauen zu mir in die Klinik, die nach einer Schwangerschaft mit ihrem Körper nicht mehr zufrieden sind und ihre ursprüngliche Figur zurück wünschen. Postpartale ästhetische Chirurgie bedeutet für betroffene Frauen dabei eher eine Rekonstruktion als einen Schönheitseingriff”, stellt DGÄPC-Sekretär Dr. Hermann Solz aus Mannheim fest und ergänzt: “In Brasilien zum Beispiel gilt diese Einstellung als normal. Brasilianische Frauen sehen es als ihr Recht, ihren Körper nach abgeschlossener Familienplanung wieder in Form zu bringen. Dabei handelt es sich um keine rein ästhetische Korrektur. Patientinnen wünschen ein sehr natürliches und harmonisches Ergebnis, das aussieht wie vor der Schwangerschaft. “
Veränderungen der Figur nach einer Schwangerschaft schlagen oft auf das Selbstbewusstsein. Hormonelle Umstellungen, eine Erschlaffung des Binde- und Stützgewebes, Gewichtsprobleme nach sowie Gewichtsschwankungen in der Schwangerschaft gehören dazu. “Bei manchen Frauen ist nach der Geburt die Straffung der Brust- und Bauchhaut beziehungsweise die Reduktion des Fettgewebes in die vor der Schwangerschaft bestehende Form nicht mehr möglich”, erklärt Dr. Solz. “Training und Diäten bewirken in einem solchen Fall keine Verbesserung.”
Die Ästhetisch-Plastische Chirurgie bietet Methoden, um betroffenen Frauen zu neuem (oder altem) Selbstbewusstsein zu verhelfen. “Die operative Brustvergrößerung von der Achselhöhle aus hilft, den Urzustand der Brust bei geringfügiger Erschlaffung wiederherzustellen”, erläutert Dr. Solz neuere Möglichkeiten, ein natürliches Ergebnis zu erreichen. Darüber nachzudenken lohnt sich aber erst nach dem Abstillen und wenn kein weiterer Kinderwunsch besteht. “Es gibt keine Garantie, dass die korrigierte Form der Brust nach einer erneuten Schwangerschaft erhalten bleibt.” Auch die Bauchdeckenplastik bei übermäßig erschlaffter Bauchhaut oder eine Fettabsaugung sollten bei bestehendem Kinderwunsch gut überlegt sein, da jede weitere Schwangerschaft Haut und Bindegewebe erneuten starken Belastungen aussetzt. Zu den kleineren postpartalen Eingriffen gehören das Abschwächen von Schwangerschaftsstreifen durch Ultraschall sowie die operative Korrektur von Kaiserschnittnarben oder die Narbenbehandlung mit dem Laser.
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Pressekontakt:
Bianca SablowskyDGÄPC Pressestelle
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bianca.sablowsky@dgaepc.de
