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Offener Brief
Fachärzte für Plastische und Ästhetische Chirurgie kritisieren Berichterstattung der Öffentlich-Rechtlichen
Berlin, 20. März: Mit einem offenen Brief an die Programmdirektionen von ARD und ZDF kri-tisieren die deutschen Verbandsvorstände für Plastische und Ästhetische Chirurgie heute das durch die Medien verzerrte Bild der Ästhetischen Chirurgie in der Öffentlichkeit. In dem in der Zeitung „Die Welt“ am Samstag, dem 20. März veröffentlichten Schreiben richten sich die Deutsche Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie e.V. (DGÄPC) sowie die Vereinigung der Deutschen Ästhetisch-Plastischen Chirurgen e.V. (VDÄPC) gegen die Wahl der Talkshow-gäste bei den öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten. Nach Angaben der Fachärzte für Äs-thetische und Plastische Chirurgie seien zu den Talkshows der Sender regelmäßig Vertreter geladen, die in Fachkreisen nicht als solche anerkannt seien und auch keinen Facharzttitel auf diesem Gebiet besäßen. Dadurch entstehe bei den Zuschauern ein Beigeschmack der Unprofessionalität des gesamten Fachgebietes. „Einerseits propagieren Medien verlässliche Kriterien bei der Wahl von seriösen Ärzten, andererseits kommen diese bei ARD und ZDF nicht zu Wort,“ heißt es in dem Brief, in dem die Fachärzte von den Programmdirektoren mehr Mut zu neuen Gesichtern bei kontrovers diskutierten Themen wie der Ästhetischen Chirurgie fordern.
Die Deutsche Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie (DGÄPC) ist der älteste
deutsche Fachverband auf dem Gebiet der Ästhetischen Chirurgie. In der Gesellschaft
organisieren sich Fachärzte für Plastische bzw. für Plastische und Ästhetische Chirurgie, die
seit mehreren Jahren in eigener Praxis mit dem Schwerpunkt ästhetische Chirurgie tätig sind.
Pressekontakt:
Bianca SablowskyDGÄPC Pressestelle
030 / 88 71 02 - 27
bianca.sablowsky@dgaepc.de
