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Steuer: Endlich Orientierung für Ästhetische Chirurgen
DGÄPC initiiert Mehrwertsteuerleitlinien für Ästhetisch-Plastische Eingriffe
Berlin, 14. April 2009: Aktuelle Leitlinien für die Mehrwertsteuer für Ästhetisch-Plastische Chirurgen stehen dank der Impulse der Deutschen Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Medizin (DGÄPC), Deutschlands ältester Fachgesellschaft für Ästhetische Chirurgie, seit Anfang 2009 bereit. Auf Anfrage können sie bei der DGÄPC bestellt werden.
Angeregt von DGÄPC-Mitglied Dr. Claudius Ulman, Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie in Bad Neuenahr, gab die DGÄPC bereits 2006 erste Anstöße, die Problematik der umsatzsteuerlichen Behandlung ästhetisch-plastischer Maßnahmen für Fachärzte anzugehen. Unter Berücksichtigung der Veränderungen im Jahressteuergesetz 2009 stehen nun Mehrwertsteuerleitlinien für Ästhetische Chirurgen zur Verfügung und können unter anderem bei der Geschäftsstelle der DGÄPC angefordert werden. Realisiert wurde die Ausarbeitung und Veröffentlichung des Dokuments zusammen mit den Fachverbänden der Arbeitsgemeinschaft für ästhetische, plastische und wiederherstellende Operationsverfahren in der Gynäkologie (AWO-Gyn), der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG), der Deutschen Gesellschaft für Mund-, Kiefer-, und Gesichtschirurgie (DGMKG), der Deutschen Gesellschaft für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie (DGPRÄC) und der Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie Deutschland (GÄCD). DGÄPC-Vorstandsmitglied Dr. Hans-Detlef Axmann: „Die Akzeptanz der Leitlinie gegenüber den Finanzbehörden wird auch davon abhängen, wie konsequent Ästhetische Chirurgen diese in Zukunft umsetzen werden.“ Die Fachgesellschaften erwägen deshalb, zukünftig Umsatzsteuerschulungen für Ästhetisch-Plastische Chirurgen anzubieten. Die Leitlinien werden außerdem den Mitgliedern der Arbeitgruppe zugeleitet, die das Einführungsschreiben des Bundesfinanzministeriums zur Neuregelung des betreffenden § 4 Nr. 14 UStG vorbereiten. Dr. Axmann freut sich über die gemeinsame Zusammenarbeit der Gesellschaften: „Unsere Arbeit zum Mehrwertsteuerleitfaden war wichtig, um die Umsatzsteuerproblematik von Ärzteseite aktiv anzugehen.“
Pressekontakt:
Bianca SablowskyDGÄPC Pressestelle
030 / 88 71 02 - 27
bianca.sablowsky@dgaepc.de
