zurück zur Liste der Presseinformationen
Von schlaffen zu straffen Oberarmen
Berlin, 24. Juli 2006: Entweder zu schlaff oder übermäßig dick: Immer mehr Frauen ab 40 zählen die Oberarme zu ihren Problemzonen. Welche Maßnahmen – von straffenden Übungen bis zu chirurgischen Eingriffen – wieder zu schlanken, glatten Oberarmen verhelfen, verrät die Deutsche Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie (DGÄPC).
Kräftige Oberarme entsprechen nicht dem vorherrschenden Schönheitsideal. Deshalb tragen viele auch jüngere Frauen selbst bei hohen Temperaturen niemals ärmellose Blusen. DGÄPC-Präsident Dr. Rolf Kleinen: “Mit zunehmendem Alter verlieren Haut und das unter der Haut liegende Stützsystem an Elastizität und hängen mit dem Fettgewebe bogenförmig durch.” Davon sind wiederum besonders Frauen betroffen, die schon immer mit kräftigen Oberarmen kämpften, da das Gewicht das Bindegewebe schwächt. Kleinen: “Jüngeren Frauen verhelfen Diät und Sport wieder zu schlanken Oberarmen. Ist jedoch bereits eine Erschlaffung des Bindegewebes eingetreten, führt nur ein operativer Eingriff zum gewünschten Ergebnis.”
Bilden sich bei leichtem Kneifen in den Oberarm lediglich kleine Runzeln, genügen straffende Übungen. Beklagt die Betroffene sehr kräftige Oberarme, hilft eine zusätzliche Diät. Jeder Sport, der die Arme beansprucht, führt zu einer Straffung des Gewebes. Einfachste Übung zur Stärkung der Oberarmhinterseiten: bei ausgestreckten Armen die Handrücken nach vorne und innen drehen. Als besonders effektiv gelten “Liegestütze rückwärts” mit Rücken statt Bauch zum Boden, für die es viele einfache Varianten gibt. Zu den geeigneten Sportarten gehört auch das populäre Nordic Walking. Kleinen: “Wer seine Arme so in Form hält, zögert die Erschlaffung des Bindegewebes hinaus.”
Chirurgische Möglichkeiten
Schlagen diese Tipps nicht an, deutet das entweder auf eine angeborene Fettgewebeverteilung oder auf bereits stark erschlafftes Bindegewebe hin. Je nach Befund empfiehlt DGÄPC-Mitglied Dr. Roland Hornung Fettabsaugung oder Oberarmstraffung: “Nur wenn die Haut noch einigermaßen fest und eine größere Fettmenge ertastbar ist, kann der Plastische Chirurg das Fettgewebe absaugen. Da die Ergebnisse aber nicht immer befriedigend ausfallen, gelten die Oberarme für eine Fettabsaugung als kritisch.” Für vier bis sechs Wochen nach dem Eingriff trägt die Patientin einen Kompressionsverband. Im Vergleich zur Oberarmstraffung liegt der Vorteil im deutlich reduzierten Narbenbild. “Wenn jedoch die Haut bei seitlich gestreckten Armen wie ein Pelikanschnabel hängt, deutet das auf einen Spannungsverlust im Bindegewebe hin”, so Hornung. “Hier hilft nur eine operative Straffung.” Bei der Oberarmstraffung entfernt der Plastische Chirurg einen entsprechend großen Anteil von Haut und Fettgewebe. Je nach Indikationsstellung schneidet er den Fett- und Hautüberschuss keilförmig bis oval aus. Dabei bleibt an der Innenseite des Oberarms eine lange, manchmal auch T-förmige Narbe zurück, die innerhalb von etwa einem Jahr verblasst. Circa zehn Tage nach dem Eingriff entfernt der Chirurg die Fäden, sechs Wochen lang trägt die Patientin einen Kompressionsverband.
3.085 Zeichen (mit Leerzeichen)
Pressekontakt:
Bianca SablowskyDGÄPC Pressestelle
030 / 88 71 02 - 27
bianca.sablowsky@dgaepc.de
